Bergweihnacht 2019 in der Ev. Kirche

Adventskonzert 2019 in der Ev. Kirche

Vorweihnachtlicher, musikalischer Gabentisch reich gedeckt

Großaufgebot von Interpreten verzaubert ein volles Gotteshaus –

stehende Ovationen dankbarer Zuhörer

 

Diesen Abend in der evangelischen Martini-Kirche wird wohl kaum jemand so schnell

 

vergessen.

 

Ein Großaufgebot von Interpreten verzauberte ein volles Gotteshaus.

 

Und musikalisch war der Heiligabend in St.Andreasberg bereits am 3. Adventsonntag

 

erreicht.

 

Das nicht nur durch die wunderschöne Musik einer Vielzahl von Interpreten, sondern vor

 

allem wegen der Stimmung und des besinnlichen Ambientes, die dieses besondere

 

Adventskonzert, die nun schon traditionelle Bergweihnacht, den zahlreichen Besuchern

 

servierte.

 

Man konnte sie spüren, die Begeisterung und Ergriffenheit durch atemlose, andächtige

 

Stille, die auch die immer noch räumlichen Unzulänglichkeiten vergessen ließ.

 

Nein, es waren diesmal nicht nur St. Andreasberger?“, um diese von auswärtigen

 

Besuchern nicht selten gestellte Frage gleich zu beantworten.

 

Mit Dr. Christian Sellier, Violine, Gisela Dürkopf, Violoncello und Rebekka Weber,

 

Viola, hatte Karl-Heinz Plosteiner Künstler aus Bad Lauterberg zur Verstärkung seines

 

großen Teams engagiert.

 

Als da waren: Die Kurrende unter Leitung von Walter May, die Blaskapelle des

 

Waldarbeiter-Instrumental-Musikvereins (WIM) in ganz großer Besetzung, die Solisten

 

im kleinen Chor mit Sabine Klemm, Karen Ruppelt, Mia Klemm, Nadja Bouet-Stille,

 

Lilly Ruppelt, Kathie Humphrys, Ute Finke, Alexander Küster, Wayne Harris und Walter

 

Merz, im sogenannten „kleinen Chor“ und auch als Solistinnen, der Flötenkreis der

 

Martini-Gemeinde mit Sandra Brait, Sabine Klemm, Christine Otto, Maria Jütte, Harald

 

Rieger, Dr. Claus Schulze, Andrea Merz und Walter Merz; ein kleiner Bergmannschor

 

mit Mitgliedern des WIM, die Bergleute unter Führung von Jochen Klähn, Ulrike Stroh

 

an der Orgel und last not least Karl-Heinz Plosteiner an der Orgel sowie als

 

vielbeschäftigter Gesamtleiter.

 

Das Gotteshaus präsentierte sich trotz der der Renovierung geschuldeten

 

Beeinträchtigungen in einem festlichen Bergbau-Ambiente, bei dem Schwibbögen genau

 

so wenig fehlten, wie ein prächtiges Modell der Fahrkunst aus dem Weltkulturerbe Grube

 

Samson.

 

Alles von Stadtheimatpfleger Jochen Klähn plakativ in Szene gesetzt.

 

Nach den Klängen des Steigermarsches zogen Bergleute in die Martini-Kirche ein,

 

entzündeten ein zahlreiches Grubengeleucht und bereicherten damit das bergbauliche

 

Flair der Kirche um einiges mehr.

 

Dann aber kam Festtagsstimmung auf. Bekannte Lieder und Musikstücke erklangen im

 

Wechsel von Gesang und Instrumenten, gefühlvoll serviert und durch ihre Schlichtheit

 

und Wohlklang vom Publikum begeistert aufgenommen.

 

Und da war es nur zu verständlich, dass einzelne Stimmen im Zuhörerbereich die diese

 

schönen und bekannten Lieder leise mit sangen oder mit summten.

 

Am Ende gab es begeisterten, lang anhaltenden Applaus von einem Publikum, das diesen

 

wunderschönen Abend in der Martini-Kirche so schnell nicht vergessen wird.

 

Den Dank der Besucher fasste Pastor Walter Merz zusammen, nicht ohne noch einmal

 

ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass dieses hier nicht die Elbphilharmonie, sondern ein

 

von Laien mit Herz und Inbrunst inszenierte Veranstaltung sei. Wie auch immer, für den

 

einen oder anderen dürfte an dieser Stelle Heiligabend bereits erreicht worden sein.

 

Bericht von Karl – Heinz Siebeneicher

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